Flitterwochen

Gut gefeiert und ab in die Flitterwochen

Die Flitterwochen sollten ein unvergesslicher Urlaub sein und das Brautpaar auf das Leben zu zwei einstimmen. Auch wenn die Nordeuropäer sich einer gewissen Reiselust erfreuen, sollte man beachten, dass man die Flitterwochen nicht so schnell wiederholen wird – und deshalb ein Ziel wählen, das nicht so schnell wieder bereist werden kann.

Wo soll´s denn hingehen?

Es gibt viele beliebte Reiseziele für die Flitterwochen: Venedig, die Malediven, die Karibik… Das Paar sollte mehrere Ziele in Erwägung ziehen und dann mit dem Hochzeitsdatum vergleichen. Nicht jedes Ziel ist zu jedem Zeitpunkt zu empfehlen.

So ist die Karibik beispielsweise in unseren Sommermonaten von Hurricanes und Unwettern geplagt. Von Juni bis November empfiehlt es sich demnach nicht, dort hinzureisen. Dafür können die skandinavischen Länder in diesen Monaten umso schöner sein. Wie wäre es, die Polarnacht gemeinsam zu erforschen?

Wie auch immer die Flitterwochen aussehen sollen, beide Partner müssen sich einig sein und sich auf diesen gemeinsamen Urlaub freuen, bevor der Alltagsrummel als Eheleute losgeht.

Auto, Flugzeug oder Kreuzfahrt?

Manche Leute haben Angst vor dem Fliegen, andere setzen keinen Fuß auf ein Schiff – die Flitterwochen sind kein idealer Zeitpunkt dazu, alte Ängste zu überwinden. Wenn einer der Partner nicht fliegen möchte, sollte ein Ziel ausgesucht werden, dass mit dem Auto oder der Bahn erreicht werden kann.

Paris, Venedig oder Prag – auch in Europa gibt es viele schöne Ziele zu entdecken. Manche bevorzugen Städtereisen, andere das Faulenzen am Strand.

Das Budget miteinplanen

Bei der Hochzeitsplanung wird ein Budget aufgestellt. Rechnen Sie dort Ihre Flitterwochen mit ein. Sobald das Budget steht, können Sie sich in einem Reisebüro über mögliche Reiseziele beraten lassen. Wer vorzeitig plant, wird auch hier belohnt: bereits ein Jahr vor der Reise gibt es Frühbucherrabatte. Auch kann man sich die Flugzeiten meistens aussuchen – also lieber nicht zu lange warten!

Sich über das Reiseziel informieren

Für manche Reiseziele benötigt man ein Visum, für wieder andere sind Impfungen nötig. Informieren Sie sich gut über diese Formalitäten, damit die Flitterwochen auch reibungslos starten können.

Ehering Wahl

Eheringe und die Qual der Wahl

Die Eheringe sollen ein ganzes Leben lang getragen werden. Sie besiegeln den Bund der Ehe in der kirchlichen und meist auch in der standesamtlichen Zeremonie. Sie müssen beiden Partner gefallen und sollten zu ihnen passen. Sie sollten von daher mit viel bedacht und einiger Planung ausgesucht werden.

Das Aussehen der Ringe

Gold, Titan oder Silber? Hier sind die Vorlieben beider Eheleute zu beachten. Wenn die Braut eher Goldschmuck trägt, der Bräutigam lieber silberfarbene Armbanduhren, muss ein Kompromiss geschlossen werden.

Auch das Design muss stimmen. Nicht zu altmodisch, nicht zu modern – man muss bedenken, dass die Trauringe ein ganzes Leben lang getragen werden. Sie sollten Ihnen also auch noch im Rentenalter gefallen und zu Ihrer Kleidung passen.

Die Größe

Bitte nicht zu klein kaufen! Die Ringe können im Notfall vergrößert oder verkleinert werden, sollten aber am Termin der Trauung passen, damit auch Nahaufnahmen von den Händen möglich sind.

Die Ringgröße wird üblicherweise beim Juwelier nachgemessen. Dazu muss man warme, gut durchblutete Hände haben. Das Messen mit kalten Händen zählt also nicht!

Falls einer der Verlobten vorhat, vor der Hochzeit zu diäten, sollte man lieber mit dem Kauf warten, bis das ungefähre Zielgewicht erreicht ist.

Das Budget

Wie für die gesamte Hochzeit sollte auch für die Trauringe ein Budget festgelegt werden. So ist es einfacher, sich zu orientieren. Natürlich sollte bei einem so wichtigen Schmuckstück wie dem Ehering eher auf die Qualität als auf den Preis geachtet werden – schließlich möchte man diesen nicht nach ein paar Jahren ersetzen müssen.

Die Inschrift

Die Inschrift der Trauringe besteht meistens aus dem Vornamen des Partners und dem Datum der Trauung. Natürlich kann man auch andere Inschriften eingravieren lassen. Wichtig ist, dass die Inschrift beiden Partnern gefällt, etwas aussagt und an schöne Momente erinnert.

Heutzutage gibt es Ringe, die von außen und von innen graviert werden können. Für diese Ringe eignet sich zum Beispiel ein Spruch, der auf einem Trauring beginnt und auf dem anderen endet, wie “Ein Leben lang – an deiner Seite” oder Ähnliches.

Hochzeitseinladung 1x1

Hochzeitsladungen 1×1: Wann, wie, wo, was?

Mit Ihrer Hochzeitseinladung geben Sie der Welt offiziell bekannt, dass Sie heiraten wollen. Die Einladungskarte ist ein wichtiger Bestandteil der Hochzeitsplanung – und es müssen schon einige Dinge entschieden worden sein, bevor Sie die Einladungen in den Druck geben können

Das Thema der Hochzeit

Wie stellen Sie sich Ihre Hochzeit vor? Modern, romantisch, verspielt oder sogar im Vintage-Style? Ganz egal, für was für einen Stil Sie sich entscheiden – dieser sollte bei Ihen Einladungen, bei der Saal- und Tischdekoration und beim inhaltlichen Programm der Hochzeit beibehalten werden.

Von daher ist erst zu überlegen, wie Sie beide sich die Hochzeit vorstellen, wer alles eingeladen werden soll, was für ein Programm bei der Feier laufen sollte etc. Ist dies einmal entschieden, geht es an die Planung der Dekoration und natürlich der Papeterie, wie Einladungskarten, Tischkarten und Geschenkkärtchen.

Das Design der Einladungskarten

Nun geht es zum Design Ihrer Einladungen. Wenn Sie wissen, wieviele Gäste ungefähr eingeladen werden sollten, können Sie sich frisch ans Werk machen.Wählen Sie ein Kartendesign aus, dass zu Ihnen und thematisch zum Thema Ihrer Hochzeit passt.

Es gibt verschiedene Stilarten für das Schreiben von Hochzeitskarten. In klassischen Hochzeitseinladungen laden oft die Eltern der Brautleute ein und nicht die Verlobten selbst. Aber auch ein unformeller, witziger Stil ist erlaubt – schließlich ist die Hochzeit Ihr großer Tag und sollte ganz zu Ihnen passen.

Inhaltlich dürfen der Ort der Trauung, der Ort der Feier mit Datum und Uhrzeit nicht fehlen. Um Ihnen die Planung Ihrer Hochzeit zu vereinfachen, sollten Sie noch erwähnen, bis wann Sie eine Rückantwort benötigen.

Falls Sie sich für ein Thema entschieden haben, dass auch ein gewisses Mitspielen der Gäste erfordert, wie zum Beispiel einen Dresscode, sollten Sie dies auch in der Einladung erwähnen.

Der ideale Zeitpunkt zum Versenden Ihrer Hochzeitseinladung

Dafür sollten Sie wissen, bis wann der Saal, in dem Sie feiern, Absagen annimmt und die Gästezahl abändern kann. Das ist bei einem Menü meistens langfristiger als bei einem Buffet.

Viele Paare benötigen etwa ein Jahr, um die Hochzeit erfolgreich zu planen. Beginnen Sie von daher frühzeitig mit den Einladungen, etwa 4 Monate vor der Trauung, um den Gästen Zeit zu geben, Ihren Terminkalender neu zu organisieren.

Richtiger Heiratsantrag

Der richtige Heiratsantrag: Da kann sie einfach nicht nein sagen

Es gibt Dinge, die macht man (eventuell) nur einmal im Leben. Dazu gehört auch ein Heiratsantrag. Ob klassisch oder ausgefallen – der Heiratsantrag verfolgt natürlich ein “Ja” als Ziel. Das erfordert viel Vorbereitung, vor allem um einen Überraschungseffekt zu erzeugen. Niemand möchte einen absehbaren Heiratsantrag.

Der klassische Antrag

Ein romantischer Ort, ein schöner Tag oder Abend zu zweit und der passende Verlobungsring dabei – das ist die Basis für einen erfolgreichen Heiratsantrag. Ob Candlelightdinner, ein Picknick am Strand mit romantischem Sonnenuntergang, eine Verabredung im Straßencafé, in welchem das erste Date stattgefunden hat, es gibt viele Orte, an denen die Gefühle auf Hochtouren laufen können.

Es muss nicht unbedingt ein 5-Gänge-Menü mit Geigenspielern und langstieligen Rosen sein, und nicht jeder Frau gefällt ein Kniefall in aller Öffentlichkeit. Das wichtigste beim Heiratsantrag, ist, ein romantisches Ambiente zu schaffen.

Der Verlobungsring sollte schon passen – es wäre sehr unangenehm, einen Ring anzustecken zu versuchen, der nicht passt. Nehmen Sie einen passenden Ring Ihrer künftigen Verlobten zum Juwelier mit, ohne dass sie es bemerkt.

Darf es auch etwas Ausgefallenes sein?

Sie kennen Ihre Partnerin und wissen, ob sie eher etwas Romantisches oder Ausgefallenes mögen könnte. Ausgefallen kann es im Segelflieger werden, auf einem Tretboot, bei einem Fallschirmsprung oder bei Events wie Konzerten oder Festivals.

Auch der Ring muss nicht immer vom Goldschmied stammen – vielleicht machen Sie ja Ihre eigene Kreation im 3D-Druck?

Oder lieber ganz spontan?

Vielleicht kommt es aber einfach zu einem romantischen Moment im Alltag oder im gemeinsamen Urlaub und Ihnen wird plötzlich bewusst, dass die Frau Ihres Lebens an Ihrer Seite steht? Auch eine spontane Liebeserklärung ohne Ring zur Hand kann sehr romantisch sein!

Sie fragt ihn

Selbst ist die Frau – das auch beim Heiratsantrag. Wenn Sie denken, dass Ihr Freund die gewünschten Worte einfach nicht über die Lippen bringt, drehen Sie einfach den Spieß herum. Achtung, manche Männer reagieren etwas pikiert – lassen Sie es nicht zu einer verletzenden Situation kommen. Mancher Mann fühlt sich doch im Stolz verletzt, wenn man ihm zuvoreilt.

Sie können die Frage aber auch anders gestalten: ein “Ich möchte dich heiraten!” oder “Wollen wir nicht heiraten?” klingt ganz anders als die klassische Frage “Willst du mich heiraten?”.

Glückliche Ehe Tipps

Nach der Hochzeit: Mit diesen 4 Schlüsseln zur glücklichen Ehe

Der Countdown ist abgelaufen, die große Feier überstanden, das glückliche Paar lebt endlich zusammen und ist wohl erholt in den Alltag zurückgekehrt. Es gibt trotzdem noch Einiges zu erledigen.

Danksagungen

Nach einer gelungenen Feier mit vielen Geschenken und Glückwünschen von Seiten der Familie und Freunden werden üblicherweise Danksagungen angefertigt und an die Gäste der Hochzeitsfeier und an Geschenkgeber, die vielleicht nicht auf der Feier anwesend waren, verteilt. Diese Danksagungen sind üblicherweise kleiner als die Hochzeitseinladungen. Es empfiehlt sich, diese direkt vor der Hochzeit zusätzlich zu den Einladungen mitzubestellen.

Optional kann eine Anzeige in einer lokalen Zeitung geschaltet werden, in welcher sich das Paar mit einem Foto und einigen netten Worten bedankt.

Der neue Lebensstand

Nicht mehr Single, sondern verheiratet. Der neue Lebensstand muss bei Behörden und beim Arbeitgeber aktualisiert werden. Nach der Trauung erhalten die frischgebackenen Eheleute eine Eheurkunde. Eventuell bietet es sich auch an, die Lohnsteuerklasse zu wechseln.

Falls die Ehefrau den Nachnamen des Ehemannes angenommen hat, folgen noch mehr Erledigungen: der Nachname muss auf verschiedenen Dokumenten aktualisiert werden, wie Ausweis, Reisepass und Führerschein. Weiterhin müssen auch die Behörden über die Namensänderung unterrichtet werden, wie das Finanzamt, die Krankenkasse oder die Rentenversicherung.

Denken Sie bitte auch an die Namensänderung bei Ihrer Bank oder Sparkasse – nicht nur bei der Kontoführung, sondern auch bei Ihren Kreditkarten, diese sind mit aktualisierten Ausweisdokumenten sonst ungültig.

Umzug

Bei einem Umzug muss sich erst einmal das Alltagsleben zu zweit im trauten Heim einpendeln. Dies kann nach einer schönen Zeit ohne Alltagsstress, wie es die Flitterwochen sind, sehr anstrengend sein.

Vermeiden Sie daher allzu viele Besuche und Abende, um Hochzeitsfotos und -videos zu sehen. Investieren Sie die Zeit lieber in die Gestaltung des neuen Heims. Falls Familie und Freunde bei Renovierungsarbeiten mithelfen möchten, nehmen Sie diese Hilfe gerne an.

Der Alltag

Paare, die noch nicht miteinander gelebt haben, werden erst ihren normalen Alltagstrott an den des Partners anpassen müssen. Dies sollte mit Rücksicht aufeinander und großer Toleranz geschehen.

Freuen Sie sich auf das gemeinsame Leben zu zweit und lassen Sie es langsam angehen!